Unser Management Team hat anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Core-Backbone GmbH einige Fragen beantwortet. Hier ist das komplette Interview mit Daniel, Head of Management:
Wenn du an das Jahr 2006 zurückdenkst: Was war damals die ursprüngliche Vision hinter Core-Backbone?
Die Vision war von Anfang an, ein Netzwerk zu bauen, was niedrige Latenz, hohe Verfügbarkeit und hohe Kapazität und keine Paketverluste hat. Das gab es zum damaligen Zeitpunkt so nicht, zumindest nicht in Deutschland.
Gab es einen Moment, in dem du gespürt hast: „Jetzt wird es ernst“?
Nein, nicht wirklich. Aber als die ersten namhaften Kunden bei uns angefragt haben – da hat man sich schon mal Gedanken gemacht, ob man die Rolle erfüllen kann. Bewusst wahrgenommen, dass wir das wirklich können – und das können wir von Beginn an – hat lange gedauert.
Was war in den ersten Jahren die größte Herausforderung?
Das Pendeln zwischen Lappersdorf und Nürnberg. Es war eine schöne Zeit, ich bin gerne Auto gefahren, in der jetzigen Zeit nicht mehr denkbar und ökologisch auch ein Desaster.
Welcher Meilenstein war rückblickend der wichtigste für die Entwicklung des Unternehmens?
Der persönliche Kontakt mit den Gründern von Hetzner Online, Martin Hetzner und noris network, Ingo Kraupa. Beide haben mich von Anfang an ernst genommen und haben mich sofort unterstützt, auf dem Markt Fuß fassen zu können. Denn es sind ebenso Visionäre, die das Internet bereichern. Da bin ich sehr dankbar. Jetzt können wir mit unseren Produkten ein klein wenig zum Erfolg von Hetzner Online und noris network beitragen.
Gab es einen Moment, der alles verändert hat?
Vielleicht einen: Der Moment, als Core-Backbone vom anfänglichen Steuerbüro zum jetzigen gewechselt ist. Das erste Steuerbüro hat mir geholfen, die Wahrnehmung für die wesentliche Bedeutung steuerrechtlicher Aspekte für ein Unternehmen zu schärfen. Und das jetzige Steuerbüro – das uns seit fünfzehn Jahren erfolgreich begleitet – hat mich einfach „machen“ lassen und nicht gebremst.
Auf was und welchen Erfolg bist du besonders stolz, und warum?
Dass wir viele unserer Kollegen selbst ausgebildet haben. Wir sind ein Ausbildungsbetrieb von der ersten Stunde an. Und natürlich auf meine Kollegen in der Management Ebene:
– Ulrich Köhler, Head of Network and IT Operations – seit Beginn unser Rückrat!
– Benjamin Weik, Head of Development – seit 2008 unser interner Problemlöser!
– Andreas Götz, Head of Sales and Marketing – seit 2013 fester Bestandteil!
– Jana Rippberger, Head of Finance and HR – seit 2020 unsere soziale Ader!
Ohne Sie und unser gesamtes Team wäre der Erfolg so nicht eingetreten. Und natürlich gilt auch ein Dank an alle Kollegen, die die Firma aus beruflichen oder privaten Gründen verlassen mussten.
Was war die mutigste Entscheidung der letzten 20 Jahre?
Ich würde keine Entscheidung mutig nennen, sondern entweder zielführend oder eine kleines „Rerouting“ nennen.
Was macht Core-Backbone heute im Kern aus?
Internet, Carrier, Netzwerk, Stabilität, niedrige Latenz, tolle Kollegen
Welche Werte waren von Anfang an nicht verhandelbar?
Hochverfügbarkeit, niedrige Latenz und zufriedene Kunden
Was unterscheidet Core-Backbone aus deiner Sicht von anderen Carriern?
Wir liefern einfach DIE Lösungen, DIE unsere Kunden auch wirklich brauchen. Zuverlässig, schnell und zu einem guten Preis in höchster Qualität. Unsere Marktbegleiter können das einfach nicht. Da fehlt es immer irgendwo. Und wir analysieren immer, wenn auch bei uns mal was nicht zu 100% läuft, wo wir uns verbessern können. Fehler machen kann man, aber den gleichen nur einmal.
Was bedeutet Core-Backbone für dich persönlich nach 20 Jahren?
In den letzten Jahren habe ich begriffen, dass sich Core-Backbone zu einem Hidden Champion in der Branche entwickelt hat, worauf ich sehr stolz bin. Damit hätte ich nie gerechnet und auch nicht damit, dass es so erfolgreich wird. Sehr stolz bin ich auch auf meine Kollegen, die tagtäglich ihr Bestes geben, dass wir die weltweite Konnektivität verbessern und die Digitalisierung vorantreiben.
Wie hat dich das Unternehmen als Mensch geprägt?
Das analytische Denken, aber auch, dass man manchmal Dinge ruhen lassen muss, und sie sich von selbst lösen. Nicht alles ist durch Engagement lösbar, sondern ab und zu löst auch die Zeit Probleme. Das war für mich als ehrgeizigen und strukturiert denkenden Menschen etwas, was ich erst lernen musste.
Gab es Momente des Zweifelns, und wie bist du damit umgegangen?
Ich kann mich an keine Momente des Zweifelns erinnern, auch wenn die ein oder andere Entscheidung auch mal länger gedauert hatte. Zweifeln oder Ängstlichkeit gehört einfach nicht zu meinem Wesen.
Wo siehst du Core-Backbone in zehn Jahren?
Ich sehe uns als DAS Netzwerk, das alle europäischen Netze direkt miteinander verbindet – effizient, stabil und technologisch führend.
Was wird sich in der Carrier- und Netzwerkwelt grundlegend verändern?
Trotz aktueller Entwicklungen wird die Bedeutung stabiler und schneller Netze weiter steigen. Die Anforderungen wachsen, die Welt wird datenintensiver und Carrier müssen technologisch weiter vorausdenken als heute.
Und was wird sich bei Core-Backbone niemals ändern?
Unsere Werte. Unser Anspruch an Qualität. Und unser Wille, das Internet jeden Tag ein Stück besser zu machen!

