Unser Management Team hat anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Core-Backbone GmbH einige Fragen beantwortet. Hier ist das komplette Interview mit Ulrich, Head of Network and IT-Operation.
Wie sah das Netzwerk ganz am Anfang aus?
Am Anfang gab es Riverstone 3000 und 8000 Router. 100 MBit/s Uplinks in das Internet.
Was war damals technisch die größte Herausforderung?
Upstreams mit größerer Bandbreite in Nürnberg zu bekommen.
Wenn du das Backbone von 2006 mit dem heutigen vergleichst, was ist der größte Unterschied?
Die Größe des Netzwerks hat sich komplett verändert. Früher gab es nur das Netzwerk in Nürnberg. Das wurde in den ersten Schritten nach Frankfurt und München erweitert. Danach folgte nach und nach der Ausbau bis zum jetzigen Netz.
Welche technische Entwicklung hat dich persönlich am meisten fasziniert?
Die Anmietung von eigenen Darkfibres und eigener Betrieb des DWDMs auf den Strecken. Die erste Strecke war Nürnberg – Frankfurt mit 2 Repeatern. Ansonsten die ersten 100G Links und dass wir der erste Carrier waren mit 400G Links am DECIX und LINX.
Auf welches Upgrade oder welchen Ausbau bist du besonders stolz? Warum?
Jedes Mal wenn man einen Entwicklungssprung macht. Erster 100G Port, erster 400G Port, wenn man eigenes DWDM in Betrieb nimmt.
Was hat das Team über 20 Jahre hinweg stark gemacht?
Kurze Wege, Schnelligkeit, Innovation, technisch aktuelle Entwicklungen, Zusammenhalt.
Wie hat sich die Arbeit im NOC bzw. im Network-Team im Laufe der Zeit verändert?
Verteilung der Arbeit auf mehr Schultern. Aufteilung in Bereiche. Mit der Zeit der Einsatz von Tools bzw. die Entwicklung von eigenen Tools die das alltäglichen Leben deutlich einfacher machen und viel Zeit sparen.
Was macht die Arbeit bei Core-Backbone besonders?
Trotz einer überschaubaren Mannstärke haben wir ein großes Netzwerk mit vielen zufriedenen Kunden aufgebaut.
Was bedeutet es für dich, seit den Anfängen dabei zu sein?
Ich habe mein Hobby und die Interessen zum Beruf gemacht.
Gab es Nächte, die du nie vergessen wirst?
Sehr viele 😀
Warum bist du all die Jahre geblieben?
Weil ich mich hier nach wie vor verwirklichen kann in meinen Bereichen.

